Leitungsortung

Molch-Einschwemm-Verfahren


Das Molch-Einschwemm-Verfahren dient zur Ortung von nichtmetallischen Leitungen wie PE, PVC oder AZ. Leitungen aus solchen Materialien lassen sich mit herkömmlichen elektromagnetischen Ortungsverfahren nicht orten. Beim Molch-Einschwemm-Verfahren wird über eine Anbohrschelle oder einen anderen Zugang (Flansch, Entlüftungsventil, Bypass und ähnliches), unter Druck, ein Zugmolch in die Leitung eingebracht. Durch die Fließbewegung des Wassers öffnet er sich wie ein Fallschirm und zieht durch eine druckfeste Schleuse ein Ortungskabel in die Leitung ein. Wenn die gewünschte Weite erreicht ist, wird durch einen Auslösemechanismus der Schirm umgestülpt. Das Kabel und der Schirm werden nach der Ortung mühelos zurückgezogen. Er verschwindet wieder im Führungsschlauch und kann durch die Schleuse im normalen Betriebszustand unter Druck aus der Leitung entnommen werden. Während der Ortung können Sedimente oder Inkrustationen abgelöst werden, daher kann es notwendig sein, nach der Molchortung die Leitung entsprechend den Betriebsvorschriften zu spülen.

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